Über den 3. Studentischen Soziologiekongress

Hier geht’s zur Pressemitteilung vom 13.11.2011

Studierende organisieren ehrenamtlich einen Fachkongress. Mit dieser Plattform wollen sie den fachlichen und persönlichen Austausch anregen und so wissenschaftlichen Nachwuchs fördern.

Wie alle akademischen Disziplinen leben Geistes- und Sozialwissenschaften von der Diskussion. Egal ob Arbeit an den Grundlagen, an Theorien und Methoden oder angewandte Forschung, neue Ideen und gute Gedanken sind dort anschlussfähig und wirken in die Welt, wo sich Menschen zusammenfinden und miteinander konzentriert über die Themen auseinandersetzen, mit denen sie sich beschäftigen. Der akademische Betrieb der Soziologie lebt aus diesem Grund zu einem erheblichen Maß von Seminaren, Workshops, Tagungen und Kongressen. Im studentischen Leben konzentriert sich die Auseinandersetzung mit dem Fach leider häufig auf die Grenzen der eigenen Universität. Seit einigen Jahren lässt sich in diesem Punkt aber eine Veränderung zum Positiven konstatieren: Studierende laden Abschlussarbeiten und Projektberichte immer häufiger ins Netz und diskutieren angeregt in einschlägigen Foren. Nach Meinung vieler engagierter Studierender kann das die persönliche Begegnung aber nicht ersetzen. Aus diesem Grund wurde im Jahre 2007 in Halle zum ersten Mal ein studentischer Soziologiekongress als Ergänzung zum alle zwei Jahre stattfindenden Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) veranstaltet. Zwei Jahre später organisierte die Soziologie-Fachschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität in München eine zweite Ausgabe. Im Oktober 2011 ist in Berlin der 3. Studentische Soziologiekongress geplant. Zur Organisation haben sich Studierende der Technischen Universität und der Humboldt-Universität zusammengefunden.

Wie bereits bei den vorhergegangenen Kongressen soll in Berlin über 3 Tage eine Plattform geboten werden, die angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit gibt, sich zu vernetzen und über ihre Forschungstätigkeit austauschen. Den Rahmen stellt der Titel „Komplexe neue Welt“ dar. Studierende aus Soziologie und angrenzenden Fachdisziplinen sind aufgefordert, ihre Beiträge in Form von kurzen Vorträgen zu präsentieren und anschließend mit Anderen zu diskutieren. Der Kongress bietet so die Möglichkeit viel Neues zu lernen, an eigenes Wissen und Erfahrungen anzuknüpfen und im Austausch neue Zugänge zu erhalten. Neben klassischen Vorträgen sind Podiums-Diskussionen und Workshops und ein ungezwungenes Abendprogramm angedacht. Der Studentische Soziologiekongress hat es sich zum Ziel gemacht, durch die Möglichkeit zum fachlichen und persönlichen Austausch wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Studierende von TU und HU Berlin organisieren den Kongress ehrenamtlich auf Basis der gegebenen universitären Infrastruktur. Seit Oktober 2010 ruft ein Call for Paper zum Einreichen von Abstracts vor. Daneben sind Interessierte dazu aufgerufen, sich über die diese Webseite (http://www.soziologiekongress.de) aktiv an der Ausgestaltung des Kongresses zu beteiligen. Bereits im Vorfeld können über diese Plattform Verbindungen geknüpft, Veranstaltungen geplant und so ein „komplexer“ Kongress verwirklicht werden.

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