WLAN am Kongress

Der Veranstaltungsort bietet Zugang zum sog. Eduroam-Netz. Ihr könnt Euch dort mit den Zugangsdaten Euerer Uni einwählen und so während des Kongresses über WLAN im Netz surfen. Solltet Ihr noch keine Zugangsdaten dafür haben, kümmert Euch bitte darum, von Eurer eigenen Uni welche zu bekommen! Wer keinen Zugang zu Eduroam hat, weil er oder sie z.B. nicht an einer Hoschule studiert, die da mitmacht, kann auch einen Gastzugang bekommen. Diesen müsst ihr aber vorher bei uns beantragen. Bitte melde dich dazu rechtzeitig bei helfen(at)soziologiekongress.de!

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27. September 2011 | Posted in: Allgemein | Kommentarbereich geschlossen

Kongressparty im Subland

Party am Samstag, 08.10.11 ab 23 Uhr

Berlin. Studis. Ohne Frage, dass unser Kongress auch mit der entsprechenden Feierei ausklingen soll.

Mit dem Subland haben wir dafür eine optimale Location gefunden:

Ein Keller im Friedrichshain mit entsprechend marodem Charme, Dunkelheit und Bassdröhnen. Mit zwei Floors lässt sich die Frage der Komplexitätsreduktion musikalischer Vielfalt leicht beantworten, Geschmäcker sind bekanntlich nicht erst seit Bourdieu verschieden.

 

So sind wir glücklich, etliche Soziologen als DJs präsentieren zu dürfen. Wären da zunächst Jonas Olson & Fresh Meat, welche dem 4/4-Takt verhaftet mächtig Karacho geben werden. Dub Peteph und Ghost Notes fühlen sich anderen Entwicklungen elektronischer Musik verbunden: feel the deepest Massiveness. Den perfekten Balkan-Party-Sound gemischt mit Klassikern, auf die alle Lust haben, gibt es von Sauer macht lustig. Nicht zuletzt wird das Diktat der Konservenmusik vom sagenhaften und ausschließlich akustischem Neôfarius Orcheštra #249 und ihrer fidelen osteuropäischen Fakelore auf der Tanzfläche schwitzend zerschmettert.

 

Da der Laden weder von der Szene, noch von den Touris überlaufen ist, werden wir uns dort hoffentlich einfach wohlfühlen und dem Kongress ein gebührendes Ende bereiten. Ob dieses Vorhaben gelingt? Bilde Dir selbst ein Urteil – auf der Kongressparty!

 

Der Eintritt ist für die am 3. Studentischen Soziologiekongress Teilnehmenden selbstverständlich frei (Kongressausweis mitnehmen!), alle Anderen zahlen 5 €.

Die Facebook-Veranstaltung zur Party: KOMPLEXE NEUE WELT – DIE PARTY

Subland: Wiesenweg 5, Friedrichshain, S-Bahn Ostkreuz/U-Bahn Frankfurter Allee


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Podiumsdiskussion: Internet & Gesellschaft

Samstag, 8.10.11 von 17-18 Uhr, Raum A 151

Selbstredend ist das Thema Internet und Gesellschaft nicht nur abendfüllend, doch gehört es zu einem Kongress mit dem Titel „Komplexe neue Welt“ auch dazu, das Große zu wagen und zuzulassen. Um dabei nicht völlig oberflächlich bleiben zu müssen, wird ein Teil des gesamten Samstagsprogramms auf eine Podiumsdiskussion zum gleichen Thema zugespitzt.

Während der Panels zu „digitaler Kommunikation“ und „(digitalen) sozialen Bewegungen“ werden mögliche Fragen und Anknüpfungspunkte dokumentiert  und in den vorher stattfindenden Fokusgruppendiskussionen weiter diskutiert. Die in diesen Kleingruppendiskussionen sowie im Workshop „komplexe neue Online-Offline-Welt“ entstandenen Fragen werden neben aktuellen Fragen aus dem Hintergrund der Diskutierenden auf dem Podium behandelt.

 

Auf dem Podium werden Vertreter aus Wissenschaft, Netzpolitik und der Blogosphäre vertreten sein:

Dr. Stephan Humer (Internet- und Mediensoziologe, Berlin)

Christoph Hess (Soziologe, (Micro-)Blogger und ICT-Professioneller, Zürich und Nairobi)

Martin Delius (MdA, Piratenpartei, Admin des „Liquid Democracy“-Tools, Berlin)

Richard Bretzger (forscht zu sozialen Initiativen im Social Web, Verantwortlicher der Kongresspanels zu digitaler Kommunikation, Berlin)

Alex Hänel (Moderation)

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Podiumsdiskussion: Stubjektivierung von Studierenden – zwischen Autonomieversprechen und Fremdbestimmung

Am Freitag, 07.10.11 von 19-21 Uhr Raum A 151

Studentische Magazine, Tagungen und Forschungsgruppen – in den letzten Jahren scheinen (quasi) wissenschaftliche Vorhaben aus studentischer Initiative ein erstaunliches Ausmaß angenommen zu haben. Es wirkt, als wäre es heute wichtig, bereits während des Studiums die individuelle Profilbildung durch Projekte neben dem Studium voranzutreiben, um den späteren (Wissenschafts-) Karriereweg entscheidend vorzustrukturieren. Ist die oder der Studierende von heute somit vor allem ein unternehmerisches Selbst? Inwiefern unterscheidet sich studentisches Engagement heute von früher?

Das Phänomen der Subjektivierung ist für das Feld der Wissenschaft gut erforscht. Doch wo sind die Studierenden in Anbetracht der ambivalenten Folgen von Subjektivierung zu verorten: Profitieren sie von einem „‚Mehr’ an Subjektivität“ im Studium für ihre persönliche Berufslaufbahn oder sind sie von grenzenloser Selbstausbeutung und Fremdbestimmung betroffen? Welche Rolle spielen „Klasse“, „race“ und „Geschlecht“ bei der Wissensproduktion und der Möglichkeit, ein studentischer „Projektmensch“ zu sein?

Und welche Effekte hat die Subjektivierung von Studierenden auf die Herstellung von Wissen: Kommt es jenseits der hegemonialen institutionellen Wissensproduktion an den Hochschulen zu einer Pluralisierung von Wissensformen oder wird die bestehende Wissenshierarchie reproduziert und gefestigt?

Auf dem Podium werden vertreten sein:

Prof. Karin Lohr (HU Berlin)

Dr. Roland Bloch (MLU Halle)

Dr. Christiane Schnell (Goethe-Universität Frankfurt, angefragt)

N.N.

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BERLIN SUBVERSIV Stadtführungen

Mitte –Brennpunkt der Geschichte

Sonntag, 12.30-14.30

Die Stadtführung begibt sich auf die Spuren von Protest und Widerstand im Zentrum Berlins. Sie beginnt am S-Bahnhof Friedrichstraße wo der „Tränenpalast“, an die ehemaligen Grenzeinrichtungen zwischen Ost und West erinnert. Es geht weiter zur Humboldt Universität, wo einst schon Karl Marx und Heinrich Heine studierten und vor deren Haustür sich einige der tragischsten und erhebendsten Momente der deutschen Geschichte abspielten, von der Revolution 1918, über die Bücherverbrennung der Nazis bis zur Revolution 1989 in der DDR.  Endpunkt sind der Fernsehturm (der nicht Alex heißt) und der Alexanderplatz (der Alex heißt).

Treffpunkt: S-Bahnhof Friedrichstraße, Platz nördlicher Ausgang, Treppen vor dem Jeansgeschäft

Gebühr: 3€ p.P.

Bitte vorher am Info-Point anmelden!

Prenzlauer Berg – Vom Dissidentenhügel zu “Pregnancy Hill”

Sonntag, 15.30-17.30

Was als Arbeiterstadtteil mit dunklen Hinterhöfen begann, wurde zu DDR Zeiten ein nie ganz zu kontrollierender Dissidentenbezirk. 1989 war er eines der Zentren der Demokratie-Bewegung. Weltberühmt wurde er in den 90er Jahren, weil er die Freiheit des “wilden Ostens” verkörperte. Heute ist er eine der besten Adressen der Stadt und gilt als Hochburg von Schwaben und “Latte-Macchiato-Muttis”. Was bleibt übrig vom Mythos Prenzlauer Berg? Die Stadttour bietet einen Gang durch die Epochen -von Käthe Kollwitz´ engagierter Kunst zum kreativen Prekariat, von Kindersterblichkeit zu Kinderyoga, von Mietskasernen zu Townhouses.

Treff- und Endpunkt: Senefelder Platz, U2 Ausgang Saarbrücker Straße

Gebühr: 3€ p.P.

Bitte vorher am Info-Point anmelden!

 

Win Windisch, Berliner Student der Philosophie, Politik und Soziologie, bietet seit 3 Jahren alternative Stadtführungen vornehmlich für Studierende. Dabei bietet er einen Einblick in Spuren von Protest und Widerstand in der Stadt Berlin. Nähere Infos zu BERLIN SUBVERSIV gibt es hier.

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23. September 2011 | Posted in: Rahmenprogramm | Kommentarbereich geschlossen

Fokusgruppendiskussionen: Komplexe neue digitale Welt

Am Samstagnachmittag stehen viele Veranstaltungen unter dem Motto ”Komplexe neue digitale Welt”. Von 15:30 – 17:00 Uhr findet eine Fokusgruppen-Phase statt, in der es gilt, sich mit anderen TeilnehmerInnen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen zu vernetzen und auszutauschen, sowie Kontakte für eine weitere Zusammenarbeit und fortdauernden Erfahrungsaustausch zu sammeln.

Dabei werden verschiedene sozialwissenschaftliche Interessenlagen als thematische Gruppen abgebildet und räumlich aufgeteilt. Ein (meta-)thematischer Roter Faden wird sich dabei durch die Diskussionen ziehen: Zeitdiagnostischer Ausgangspunkt ist die zunehmende Komplexität der Welt durch einen grundlegenden Wandel der Medien und deren Nutzungspraktiken (Stichwort: Digitale Gesellschaft, Soziale Medien und Web 2.0). Die jeweiligen individuellen Interessenlagen sollen aus der Perspektive dieser Zeitdiagnose moderiert vorgestellt und anschließend diskutiert werden. Mögliche Anknüpfungspunkte für weitere gemeinsame Forschungsgruppen werden dabei offengelegt und so ein Grundstein für überregional vernetzte (studentische) Forschung gesetzt. Ergebnisse, Fragen und Kritik aus dieser leitfaden-geführten Gruppendiskussionsphase werden anschließend von einem vorher festgelegten “Experten” auf einer Podiumsdiskussion zum Thema “Komplexe neue digitale Welt” vorgestellt und Standpunkte aus den jeweiligen Gruppen vertreten. Die Podiumsdiskussion findet von 17-18 Uhr im großen Hörsaal statt.

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22. September 2011 | Posted in: Rahmenprogramm | Kommentarbereich geschlossen

Onlinejournalismus @ e-politik.de – die Redaktion informiert

Freitag 7. Oktober, 16-18 Uhr
E-Politik LogoMit Redaktionen in ganz Deutschland bietet e-politik.de journalistisch ambitionierten und gesellschaftlich interessierten Studierenden die Gelegenheit, online-tauglich schreiben zu lernen und selbstgewählte Inhalte zu publizieren. Im Rahmen des studentischen Soziologiekongresses geben Mitglieder der Berliner Redaktion Einblick in die Arbeit des Onlinemagazins für Politik und Gesellschaft. Wer erfahren möchte, wie man Inhalte via soziale Netzwerke publik macht oder mit Online-Medien politische Bildung betreibt, ist hier gut aufgehoben. Angehende Online-Journalisten oder Buch-Rezensenten sind nicht nur zur Diskussion, sondern auch als künftige Autorinnen herzlich willkommen.
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Forumtheater rabenschwarz: Gesellschaftswandel durch Theater

Samstag von 15:30-18:00 Uhr, Treffpunkt Infostand

Forumtheater ist eine alternative, praktische Möglichkeit, gesellschaftliche Konflikte gewaltfrei und kreativ zu bearbeiten. Es handelt sich um eine partizipatorische Theaterform, die ursprünglich in Lateinamerika entwickelt wurde und in allen Teilen der Welt Anwendung findet. Das Grundprinzip von Forumtheater ist die Auflösung der Trennung zwischen Zuschauer und Schauspieler in der Entwicklung eines sog. “Zuschauspielers” (spect-actor). Das Publikum wird aufgefordert, in eine bis zum Krisenpunkt dargestellte Szene zu intervenieren und mit Hilfe einer Improvisation einen alternativen Konfliktverlauf zu entwickeln. Die dargestellte Szene zeigt einen Ausschnitt aus dem akademischen Alltag und greift gleichzeitig einen politischen Schwerpunkt von
rabenschwarz auf.
Die Berliner Forumtheatergruppe rabenschwarz besteht seit 2001 und beschäftigt sich mit den Problemen der gesellschaftlichen Diskriminierung und Rassismus, ausgehend von Erfahrungen hier lebender Flüchtlinge. Mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten versuchen wir, Handlungsspielräume im täglichen Leben zu erweitern und Impulse für eine konstruktive Konfliktbearbeitung zu finden. Theater ist für uns gleichzeitig eine kulturelle und politische Arbeit.

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Der Kongress hat begonnen!

 

Der Kongress hat begonnen! Bei der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag sprachen: Martina Löw (DGS), Karin Lohr (HU Berlin), Werner Rammert (TU Berlin). Manfred Füllsack (Uni Wien) hielt den Eröffnungsvortrag.

Das Programmheft gibt es hier zum Download: Programmheft_SSK

Der Twitter Hashtag für den Kongress lautet #sozkong.

Die online Anmeldung zum 3. Studentischen Soziologiekongress ist abgeschlossen. Registrierungen sind nun nur noch vor Ort beim Check-In Schalter für Barzahlungen möglich.

In Zweifelsfällen beantwortet dir das Kongressteam unter 0177-6202521 alle möglichen Fragen!

Der Check-In ist täglich ab 09:00 Uhr möglich. Angemeldete und registrierte TeilnehmerInnen melden sich bitte bei den alphabetisch sortierten Schaltern, ReferentInnen, AusstellerInnen und Barzahler melden sich bitte beim extra Check-In.

Nähere Infos zum Kongressablauf findest Du im Kongressprogramm und unter Kongressinfos, einige häufig gestellte Fragen beantworten wir Dir auch unter FAQ.

Die Teilnahme am Soziologiekongress soll für alle möglich und bezahlbar sein, daher halten wir die Kosten so gering wie möglich und erheben lediglich einen kleinen Unkostenbeitrag in Höhe von 10 Euro.
Natürlich dürfen auch Nicht-Soziologinnen und Soziologen am Kongress teilnehmen. Unabhängig ob Student/in, Professor/in, WiMi, Dr… der Status ist uns völlig egal, uns geht es um einen schönen Kongress, der inspiriert, interessiert und austauschende Kommunikation schafft! Da ist jede/r herzlich Willkommen!

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Ehrenamtliches Engagement unter Studierenden. Ein spieltheoretischer Versuch.

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges und vielbeachtetes Thema, sowohl aus Sicht der Politik, als auch aus Sicht der Sozialwissenschaften. Vorherrschende Erklärungsversuche im deutschsprachigen Raum kommen aus der Forschung zum Dritten Sektor und aus der Theorie reflexiver Modernisierung. Ein alternativer, ein wenig in den Hintergrund gerückter Ansatz soll in diesem Beitrag vorgestellt und anhand empirischer Beispiele diskutiert werden: das spieltheoretische Modell des sozialen Dilemmas, speziell das „Freiwilligendilemma“ nach Andreas Diekmann (1985).

von Maxime Pedrotti

 

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