Verursachen
 Funken
 ein 
Feuer? 
Eine
 qualitative 
organisationssoziologische 
Fallstudie
 an
 der
 Grenze
 von
 Bildung 
und
 Wissenschaft

Seien
 es
 Lissabon
 und
 dessen
 angestrebte
 Wissensgesellschaft
 oder
 Bologna
 und
 sein
 dreigliedriges
 Studiensystem:
 Wissen
 ist
 ein
 fester
 Bestandteil
 des
 politischen
 Diskurses
 der
 EU‐Staaten.
 Ein
 zentraler
 Schauplatz
 dieses
 Feldes
 sind
 die
 Institutionen
 der
 Wissensvermittlung
 Schule
 und
 Universität.
 Die
 durch
 sie
 repräsentierten
 gesellschaftlichen
 Funktionssysteme,
 Bildung
 und
 Wissenschaft,
 werden
 dabei
 vermehrt
 mit
 dem
 Fokus
 auf
 die
 „Transformation“
 der
 SchülerInnen
 zu
 Studierenden
 betrachtet.
 Ob
 ein
 sorgsamer
 Blick
 auf
 die
 niedrige
 Zahl
 der
 Studienabschlüsse
 in
 den
 MINT‐Fächern
 (Mathematik,
 Informatik,
 Naturwissenschaft,
 Technik)
 oder
 die
 Kritik
 einer
 zu
 langen
 Studiendauer:
 eine
 gemeinsame
 Lösung
 ist
 die,
 dass
 die
 einzelnen
 SchülerInnen
 auf
 Basis
 des
 „richtigen“
 Wissens
 StudentInnen
 werden
 sollen
 und
 dadurch
 den
 Wechsel
 zwischen
 den
 Systemen
 möglichst 
reibungslos 
vollziehen
 sollen.


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Dieser Beitrag wurde eingereicht von daniela.

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Komplexe alte neue Bildungswelt – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu Bildung und Studium in den Sozialwissenschaften

Es sollen hier die empirischen Ergebnisse einer kritischen Studie zur studentischen Lebensweltforschung aus dem Jahr 2009/2010 vorgestellt werden. Der Vortrag zielt auf die sich im Wandel befindende Bildungskultur und soll die Transformationen innerhalb des Hochschulwesens aus zeitdiagnostischer Perspektive und auf empirischer Grundlage diskutieren.
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Deprofessionalisierung der Wissenschaft durch Evaluationen?

“Wissenschaft [steht] unter Beobachtung” (Matthies/Simon 2007) und leidet mittlerweile möglicherweise sogar an “Evaluitis” (Frey 2007), denn innerhalb der letzten Jahre sind Wissenschaftsevaluationen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Fast jede deutsche Wissenschaftseinrichtung führt inzwischen eigene Evaluationen durch, der Bund verteilt via Evaluation in der Exzellenzinitiative Geld an die Hochschulen, Universitätsrankings sind zur Normalität geworden, in Großbritannien hängt gar die Grundfinanzierung der Universitäten von einem solchen Ranking-Platz ab, Ratings sind eine durch den Wissenschaftsrat derzeit erprobte Alternative, und auch die Zukunft von NachwuchsgruppenleiterInnen oder JuniorprofessorInnen hängt von Evaluationen ab. Wissenschaft scheint also Teil der “Audit Society” (Power 1997) geworden zu sein.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von sandra.matthaeus.

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