Migration und Exklusion – Zur sozialen Ausgrenzung von jungen türkischstämmigen Erwachsenen in Wien

Ziel des Vortrags ist es, auf Basis problemzentrierter Interviews Erfahrungen junger türkischstämmiger Menschen mit Exklusion in verschiedenen Lebensbereichen darzustellen und die daraus folgenden sozialen Konsequenzen abzubilden. Spezielles Interesse gilt den entwickelten Strategien, wie mit Ausgrenzung umgegangen wird bzw. wie sich diese Strategien im Laufe der Zeit geändert haben. Inwiefern unterscheiden sich die Biographien der sozial Inkludierten von denen der sozial Exkludierten? Warum werden/sind Manche weniger ausgegrenzt als Andere? Die Analyse wird zeigen, dass selbst diejenigen jungen türkischstämmigen Erwachsenen, die erfolgreich in die gesellschaftliche Struktur eingebettet sind und sich mit der österreichischen Gesellschaft identifizieren, im alltäglichen Leben mit Ausgrenzungen und diskriminierenden Praktiken konfrontiert sind. Der Vortrag soll verdeutlichen, dass die sozialstrukturelle Zusammensetzung der MigrantInnen allein keine ausreichende Erklärungsinstanz für deren benachteiligte Stellung in der Gesellschaft ist.

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Dieser Beitrag wurde eingereicht von LauraW.

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Muslimisch? Deutsch? Oder deutsch-muslimisch? Religiöse Identitätskonstruktionen junger Frauen im Kontext widersprüchlicher Zugehörigkeiten

Für heranwachsende Muslime in Deutschland wird vielfach argumentiert, dass für sie die Identifikation mit der deutschen Gesellschaft aufgrund der gesellschaftlichen Konzeption des „Ausländers“ und des deutschen, nach Logik der Abstammung definierten Nationalverständnisses, verwehrt bleibt (vgl. Amir-Moazami 2007: 228). In den letzten Jahren hat sich jedoch entgegen dieser Diagnose eine muslimische Jugendszene entwickelt, die sich explizit innerhalb der deutschen Gesellschaft verortet. Die sich darin bewegenden Identitäten versuchen in ihren Selbstbildern die Dichotomisierung zwischen deutsch und muslimisch aufzubrechen und durch eine wechselseitige Aushandlung beider Identifikationen traditionelle Zugehörigkeitskontexte in Frage zu stellen.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von alettad.

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Everyday life in a refugee camp: socio-spatial practices and interaction dynamics in a case study carried out in Turin, Italy.

A relevant authority is put to use on the life of asylum seekers by national immigration policies, both in terms of displacement and conferment of a nationality status.
In what ways does this affect everyday life in a refugee camp? How do displaced persons, such as asylum seekers, redefine their daily life in a new place and how do they recreate social spaces? In what ways are spaces and their definition influencing everyday life? How do Italian authorities managing the camp, deal with asylum seekers?
This paper is an account of a field study which was based on a two- month long participant observation (complemented with semi- structured interviews) in a refugee camp nearby Turin, in northern Italy.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von Giulia Borri.

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