Ehrenamtliches Engagement unter Studierenden. Ein spieltheoretischer Versuch.

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges und vielbeachtetes Thema, sowohl aus Sicht der Politik, als auch aus Sicht der Sozialwissenschaften. Vorherrschende Erklärungsversuche im deutschsprachigen Raum kommen aus der Forschung zum Dritten Sektor und aus der Theorie reflexiver Modernisierung. Ein alternativer, ein wenig in den Hintergrund gerückter Ansatz soll in diesem Beitrag vorgestellt und anhand empirischer Beispiele diskutiert werden: das spieltheoretische Modell des sozialen Dilemmas, speziell das „Freiwilligendilemma“ nach Andreas Diekmann (1985).

von Maxime Pedrotti

 

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Analoges Auflegen im digitalen Zeitalter

Innerhalb der Berliner Technoszene wird gelegentlich über Partys mit Aussagen wie „ein ausgewiesener Liebhaber der analogen Technik“ (Suicide Berlin 05.08.2011) oder gar „Vinyl März 2011“ (Berghain) informiert. Die Frage, die sich daran anschließt ist: Warum legen DJs überhaupt noch analog auf? Ist Techno nicht dadurch bekannt geworden, dass elektronisch erzeugte Klänge zu Musik gemacht wurden? Und ist es nicht der PC, der dies alles noch besser möglich macht?
Innherhalb dieses Beitrags werden qualitative Interviews mit DJs, die sich für analoges Auflegen entschieden haben, vorgestellt. Diese Interviews werden dabei zum einen mit Hilfe des Konzepts der Technikgenerationen und zum anderen mit dem der Sozialisation ausgewertet.

von Maria Badke

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Die Schwarze Szene wird belichtet

Auf Grundlage von teilnehmenden Beobachtungen während des Musikfestivals „Wave-Gotik-Treffen“ (WGT) in Leipzig wurden öffentliche Interaktionen zwischen kostümierten Festivalteilnehmer_innen und Passant_innen untersucht, in denen diese aufeinander wechselseitig als Fotomotive und Fotografierende Bezug nahmen. In methodologischer Anlehnung an die von Barney Glaser und Anselm Strauss entwickelte Grounded Theory versuchen die Forscher_innen, beide Seiten der gegenseitigen Bezugnahme der Handelnden in den Blick zu bekommen: Die öffentliche Präsentation und Selbstinszenierung der großteils aufwendig kostümierten Festivalteilnehmenden für die Kamera ebenso wie das Handeln der Fotografierenden, die mit ihrer Kamera in den Händen eine ungewöhnlich direkte Form der öffentlichen Interaktion mit Fremden initiieren.
von Ronja Trischler, Silvan Pollozek und Marcus Heinz

 

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Kunst, Transformation und Handlungspotential in der Theorie Pierre Bourdieus – Möglichkeiten der Veränderung am Beispiel des künstlerischen Feldes

Ausgehend von Bourdieus Gesellschaftskonzept soll der Frage nachgegangen werden, wie der Zusammenhang zwischen Handlung und Struktur in Bezug auf die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse gedacht werden kann. Wesentlich ist hierbei die Ebene der Bedeutung. Betrachtet wird das künstlerische Feld. Dieses ist insofern beachtenswert, als es nicht nur seine feldinterne Logik aufweist, sondern die (zumindest zeitweise) Ablehnung der Logiken anderer Felder, konkret jener des ökonomischen Feldes, konstituierender Bestandteil ist. Gleichzeitig hat das (eigenständige) Subjekt eine große Bedeutung. Wie funktioniert unter diesen Voraussetzungen – nämlich unter der Erwartungshaltung unabhängiger Handlung – Veränderung. Was bedeuten Kämpfe um Legitimation im künstlerischen Feld, welchen Handlungsspielraum eröffnet der Raum der Möglichkeiten, und wie können Wahrnehmungs-, Interpretations-, und Bedeutungsstrukturen gedacht werden? „Exit through the Giftshop“ (Banksy, 2010) zeigt den Aufstieg einer Figur im künstlerischen Feld.

von Alice Neusiedler

 

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