Väter in der Wissenschaft – Work-Life-Management zwischen Universität und Familie

Durch die steigenden Flexibilisierungstendenzen des Arbeitsmarktes sieht sich der/die ArbeitnehmerIn zunehmend mit neuen Anforderungen konfrontiert. Auch an der Universität als möglicher Arbeitgeber halten derartige Strukturen Einzug. Schon Max Weber beschreibt 1919 die mit der wissenschaftlichen Arbeit verbundene Ungewissheit über zukünftige Perspektiven und die wachsende Bedeutung kapitalistischer Strukturen im Wissenschaftsbetrieb. Neuere Arbeiten heben die stärker werdende Abkehr vom Normalarbeitsverhältnis hin zu atypischer Beschäftigung hervor.
Am Beispiel junger Väter, die ihren Erwerb über den Arbeitgeber Universität sichern, soll herausgearbeitet werden, welchen Strukturen die Akteure gegenüberstehen und welche Strategien des Work-Life-Management sie daraus ableiten. Dabei lassen sich unterschiedliche Handlungstypen zwischen Wissenschaftler als Beruf und Wissenschaftler als Berufung identifizieren.
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Arbeits- und Lebensbedingungen von Verkäuferinnen. Eine Studie zur Prekarität im Einzelhandel

Ausgehend von der Gegenüberstellung des Normalarbeitsverhältnisses mit sogenannt atypischen Beschäftigungsverhältnissen soll eine erste Schneise in das Dickicht der flexiblen Beschäftigungsverhältnisse geschlagen werden. Anschliessend möchte ich diskutieren, worin die Unterscheidung zwischen guter und schlechter Flexibilität besteht. Kern der Auseinandersetzung mit dem Prekaritätsbegriff bilden die Typisierungen von Robert Castel und Klaus Dörre sowie ergänzend diejenige von Klaus Kraemer. Durch die Kombination dieser komplementären Zugänge soll ein Weg erschlossen werden, Prekarität in ihren Ausprägungen zu erfassen. Im empirischen Teil wird kurz das methodische Vorgehen erläutert, bevor die Ergebnisse präsentiert werden. (Dies ist der vorläufige Stand der Dinge, eventl. wird im Vortrag dem Thema “Prekarität und Geschlecht” mehr Raum eingeräumt)
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Auswirkungen prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf die Familie

Sowohl Erwerbsarbeit als auch familiale Lebenszusammenhänge unterlagen insbesondere in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wesentlichen Veränderungsprozessen, die zu kontroversen Debatten um die Zukunft von Arbeit und Familie geführt haben. Weitgehender Konsens herrscht darüber, dass die gesellschaftlichen Umbrüche im Hinblick auf Erwerbsarbeit und Familie tiefgreifende Veränderungen für die Individuen und deren Alltagsorganisation zur Folge haben. Das Forschungsinteresse der Masterarbeit richtet sich auf mögliche Auswirkungen der prekären und jenseits des traditionellen Arbeitsmarktes angesiedelten Beschäftigungsverhältnisse von Künstlerinnen und Künstlern auf deren privaten Lebensbereich der Familie. Neben der empirischen Betrachtung individueller Strukturierungsleistungen und Bewältigungsstrategien sollen dabei auch die jeweiligen Geschlechterarrangements hinsichtlich der Erwerbs- und Familienarbeit sowie mögliche Potenziale für deren Enthierarchisierung in den Blick genommen werden.
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Geschlechter- und Familienverhältnisse: Politökonomische Perspektiven

Warum und wie verändern sich Geschlechterverhältnisse über die Zeit? Warum sind in Industrieländern die Geburtenraten so niedrig und die Scheidungsraten so hoch? Warum wählen Frauen eher links als Männer? Die Antwort „It’s the economy, stupid“, scheint zunächst eine Provokation für die vor allem kulturwissenschaftlich geprägten Gender Studies. (Zumal die Ökonomie lange Zeit Genderaspekt vollständige ausgegblendet hat und noch immer noch eine von Männern dominierte Domäne ist.] Dieser Beitrag zeigt auf was den Ökonomischen Ansatz in der Untersuchung der Geschlechterverhältnisse ausmacht, welche Erklrungen sich ergeben, wenn man die die Ehe als Verhandlungsergebnis zweier rationaler nutzenmaximierender Akteur begreift und wie dieser Ansatz sozialwissenschaftliche Forschung inspirieren kann.
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Unlikely Cases and “Exceptions to the Rule” – Werdegänge sozialer Aufsteiger an die Spitze der Wissenschaft

Viele Theorien und Studien in der Soziologie beschäftigen sich mit dem Problem der Reproduktion sozialer Ungleichheit. Dabei wurden sowohl strukturelle als auch kulturelle Ursachen und Mechanismen herausgearbeitet. So fehle es sozial benachteiligten Familien an ökonomischen und ‘legitimen’ kulturellen Ressourcen um ihren Kindern die ‘richtigen’ Freizeitbeschäftigungen zu ermöglichen, sie auf die richtige Schule oder lange genug auf die Schule zu schicken, und vor allem um ein Universitätsstudium zu finanzieren. Es fehle vor allem am ‘legitimen’ kulturellen Kapital in Form von (‘legitimen’) Büchern, ‘legitimen’ Wissen, der ‘legitimen’ Art zu sprechen und zu agieren und an Insiderwissen über das Bildungssystem
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