Onlinejournalismus @ e-politik.de – die Redaktion informiert

Freitag 7. Oktober, 16-18 Uhr
E-Politik LogoMit Redaktionen in ganz Deutschland bietet e-politik.de journalistisch ambitionierten und gesellschaftlich interessierten Studierenden die Gelegenheit, online-tauglich schreiben zu lernen und selbstgewählte Inhalte zu publizieren. Im Rahmen des studentischen Soziologiekongresses geben Mitglieder der Berliner Redaktion Einblick in die Arbeit des Onlinemagazins für Politik und Gesellschaft. Wer erfahren möchte, wie man Inhalte via soziale Netzwerke publik macht oder mit Online-Medien politische Bildung betreibt, ist hier gut aufgehoben. Angehende Online-Journalisten oder Buch-Rezensenten sind nicht nur zur Diskussion, sondern auch als künftige Autorinnen herzlich willkommen.
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Forumtheater rabenschwarz: Gesellschaftswandel durch Theater

Samstag von 15:30-18:00 Uhr, Treffpunkt Infostand

Forumtheater ist eine alternative, praktische Möglichkeit, gesellschaftliche Konflikte gewaltfrei und kreativ zu bearbeiten. Es handelt sich um eine partizipatorische Theaterform, die ursprünglich in Lateinamerika entwickelt wurde und in allen Teilen der Welt Anwendung findet. Das Grundprinzip von Forumtheater ist die Auflösung der Trennung zwischen Zuschauer und Schauspieler in der Entwicklung eines sog. “Zuschauspielers” (spect-actor). Das Publikum wird aufgefordert, in eine bis zum Krisenpunkt dargestellte Szene zu intervenieren und mit Hilfe einer Improvisation einen alternativen Konfliktverlauf zu entwickeln. Die dargestellte Szene zeigt einen Ausschnitt aus dem akademischen Alltag und greift gleichzeitig einen politischen Schwerpunkt von
rabenschwarz auf.
Die Berliner Forumtheatergruppe rabenschwarz besteht seit 2001 und beschäftigt sich mit den Problemen der gesellschaftlichen Diskriminierung und Rassismus, ausgehend von Erfahrungen hier lebender Flüchtlinge. Mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten versuchen wir, Handlungsspielräume im täglichen Leben zu erweitern und Impulse für eine konstruktive Konfliktbearbeitung zu finden. Theater ist für uns gleichzeitig eine kulturelle und politische Arbeit.

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Ehrenamtliches Engagement unter Studierenden. Ein spieltheoretischer Versuch.

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges und vielbeachtetes Thema, sowohl aus Sicht der Politik, als auch aus Sicht der Sozialwissenschaften. Vorherrschende Erklärungsversuche im deutschsprachigen Raum kommen aus der Forschung zum Dritten Sektor und aus der Theorie reflexiver Modernisierung. Ein alternativer, ein wenig in den Hintergrund gerückter Ansatz soll in diesem Beitrag vorgestellt und anhand empirischer Beispiele diskutiert werden: das spieltheoretische Modell des sozialen Dilemmas, speziell das „Freiwilligendilemma“ nach Andreas Diekmann (1985).

von Maxime Pedrotti

 

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ModeratorInnen und PodiumsdiskussionsteilnehmerInnen gesucht

Liebe Soziologiekongress-Teilnehmende und -freunde, liebe Community,
wir suchen suchen für den Veranstaltungsblock “Komplexe neue digitale Welt” am Kongress-Samstag (von 15:30-17:00 Uhr) noch ModeratorInnen für Gruppendiskussionen und Expert/innen für eine Podiumsdiskussion zum Thema “Internet und Gesellschaft”.
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Analoges Auflegen im digitalen Zeitalter

Innerhalb der Berliner Technoszene wird gelegentlich über Partys mit Aussagen wie „ein ausgewiesener Liebhaber der analogen Technik“ (Suicide Berlin 05.08.2011) oder gar „Vinyl März 2011“ (Berghain) informiert. Die Frage, die sich daran anschließt ist: Warum legen DJs überhaupt noch analog auf? Ist Techno nicht dadurch bekannt geworden, dass elektronisch erzeugte Klänge zu Musik gemacht wurden? Und ist es nicht der PC, der dies alles noch besser möglich macht?
Innherhalb dieses Beitrags werden qualitative Interviews mit DJs, die sich für analoges Auflegen entschieden haben, vorgestellt. Diese Interviews werden dabei zum einen mit Hilfe des Konzepts der Technikgenerationen und zum anderen mit dem der Sozialisation ausgewertet.

von Maria Badke

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Die Schwarze Szene wird belichtet

Auf Grundlage von teilnehmenden Beobachtungen während des Musikfestivals „Wave-Gotik-Treffen“ (WGT) in Leipzig wurden öffentliche Interaktionen zwischen kostümierten Festivalteilnehmer_innen und Passant_innen untersucht, in denen diese aufeinander wechselseitig als Fotomotive und Fotografierende Bezug nahmen. In methodologischer Anlehnung an die von Barney Glaser und Anselm Strauss entwickelte Grounded Theory versuchen die Forscher_innen, beide Seiten der gegenseitigen Bezugnahme der Handelnden in den Blick zu bekommen: Die öffentliche Präsentation und Selbstinszenierung der großteils aufwendig kostümierten Festivalteilnehmenden für die Kamera ebenso wie das Handeln der Fotografierenden, die mit ihrer Kamera in den Händen eine ungewöhnlich direkte Form der öffentlichen Interaktion mit Fremden initiieren.
von Ronja Trischler, Silvan Pollozek und Marcus Heinz

 

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Prostitution im feministischen Diskurs

Die Frauenbewegung ist eine der bedeutendsten sozialen Bewegungen. Dass der Feminismus – im Unterschied zu vielen Darstellungen – vielschichtig, komplex und heterogen ist, zeigt Sophie Maria Ruby am Thema Prostitution. Wie wird Prostitution als soziales Phänomen im feministischen Diskurs verhandelt? Welche Interpretationen desselben werden in diesem Diskurs gegeben? Wie stehen Feminist_innen beispielsweise zu der – mittlerweile in den Medien hegemonialen – Sichtweise auf Prostitution als „normaler Beruf“? Bricht Prostitution das Patriarchat auf oder perpetuiert sie es? Wie soll aus Sicht von Feminist_innen die Gesetzgebung zu Prostitution gestaltet werden? Im Vortrag werden Deutungsangebote des Diskurses zu diesen Fragen vorgestellt. Die Autorin und Vortragende freut sich auf eine lebhafte Diskussion im Anschluss.
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Kunst, Transformation und Handlungspotential in der Theorie Pierre Bourdieus – Möglichkeiten der Veränderung am Beispiel des künstlerischen Feldes

Ausgehend von Bourdieus Gesellschaftskonzept soll der Frage nachgegangen werden, wie der Zusammenhang zwischen Handlung und Struktur in Bezug auf die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse gedacht werden kann. Wesentlich ist hierbei die Ebene der Bedeutung. Betrachtet wird das künstlerische Feld. Dieses ist insofern beachtenswert, als es nicht nur seine feldinterne Logik aufweist, sondern die (zumindest zeitweise) Ablehnung der Logiken anderer Felder, konkret jener des ökonomischen Feldes, konstituierender Bestandteil ist. Gleichzeitig hat das (eigenständige) Subjekt eine große Bedeutung. Wie funktioniert unter diesen Voraussetzungen – nämlich unter der Erwartungshaltung unabhängiger Handlung – Veränderung. Was bedeuten Kämpfe um Legitimation im künstlerischen Feld, welchen Handlungsspielraum eröffnet der Raum der Möglichkeiten, und wie können Wahrnehmungs-, Interpretations-, und Bedeutungsstrukturen gedacht werden? „Exit through the Giftshop“ (Banksy, 2010) zeigt den Aufstieg einer Figur im künstlerischen Feld.

von Alice Neusiedler

 

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Neoliberalismus als hegemoniale Diskursformation? Eine Untersuchung anhand der Entwicklung des Einflusses der Mont Pèlerin Society.

Was ist „Neoliberalismus“? Eine Ideologie, eine wirtschaftswissenschaftliche Schule, eine Regierungspraxis, eine Gesellschaftsphilosophie oder alles in einem? In der soziologischen Fachdisziplin gibt es viele Kontroversen über die theoretisch angemessene Definition von Neoliberalismus und dessen praktischen Einfluss. Aber kann man diesen Einfluss mittlerweile als „hegemonial“ bezeichnen? Nach der Definition Antonio Gramscis, kann die Durchsetzung eines sozialen Paradigmas oder einer sozialen Gruppe nur in einem fragilen Verhältnis von Konsens und Zwang bestehen. Da sich Neoliberalismus als Diskursmacht in den „normalen Menschenverstand“ einschleicht, sprich, dazu imstande ist, allgemeinverbindliche Ziele unter Integration von Widersprüchen zu formulieren, führt kein Weg daran vorbei die Sprachstrukturen neoliberaler Institutionen und Denkfabriken zu untersuchen. Allen voran wird deren bedeutsamste Gesellschaft, die Mont Pèlerin Society, unter die Lupe genommen.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von Jennifer Hagen.

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Theorie und Praxis: Flüchtige Bekannte? Eine Auseinandersetzung mit dem schwierigen Verhältnis der Frauen- und Geschlechterforschung und der Gleichstellungspolitik

Gleichstellung ist kein abgeschlossenes Thema, sondern ein laufender Prozess. Mit der Strategie des Gender Mainstreaming wurde ein politisches Leitprinzip zur Gleichstellung auf EU-Ebene eingeführt. Doch das Konzept wird u.a. in Hinsicht auf seinen Theoriehintergrund stark kritisiert. Warum sich der Dialog zwischen Frauen- und Geschlechterforschung und der Gleichstellungspolitik so schwierig gestaltet, welches Potenzial im Theoriediskurs steckt und ob es eine Gleichstellungspolitik geben kann, die die Theorie und die Praxis gleichermaßen miteinbezieht, soll in diesem Beitrag diskutiert werden.
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